Ich tauch ein in den Kreis, zieh die Linien im Sand,
Mit Runen in der Hand, durchbrech' ich Zeit und Verstand.
Die Flamme flackert still, ein Schrei hallt durch die Nacht,
Die Elemente tanzen, gebannt in alter Macht.
Im Schatten ruht die Wahrheit, verborgen vor dem Blick,
Hermes gab die Schlüssel, doch nur für den Geschickten.
Das Ars Goetia spricht, doch der Weise bleibt still,
Magie ist kein Spiel, sie fordert Willen und Ziel.
Hexagramme, Siegel, der Äther vibriert,
Alte Kräfte erwachen, das Verborgene regiert.
Magie ist die Brücke von hier bis zur Sphäre,
Ein Tanz mit dem Unsichtbaren, eine andere Lehre.
Das Schweigen des Lichts, wo Schatten erstarkt,
Alchemie der Seele, das Gold wird entfacht.
Solve et Coagula, zerstöre und baue,
Das Unbekannte ergründen, im Chaos vertraue.
Die Sterne als Zeugen, der Kosmos als Schrift,
Von der Kabbala geformt, wo der Baum sich verstrickt.
Die Pfade sind dunkel, doch die Weisheit erhellt,
Ein Schwur mit dem Universum, mein Wille zählt.
Hexagramme, Siegel, der Äther vibriert,
Alte Kräfte erwachen, das Verborgene regiert.
Magie ist die Brücke von hier bis zur Sphäre,
Ein Tanz mit dem Unsichtbaren, eine andere Lehre.
Die Eingeweihten flüstern, ihr Wissen ist tief,
Ein Ozean der Symbole, der Wahrheit ergibt.
Die Kraft des Gedankens, die Welt formt sich neu,
Was oben ist wie unten, das Wort wird frei.
Und so endet der Kreis, doch der Weg bleibt bestehen,
Der Pfad der Magie wird durch Zeiten gehen.
Die, die suchen, finden, doch nur wer versteht,
Dass Magie nicht nur wirkt, sondern lebt und besteht.